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Telekom Art Collection

Zeitgenössische Kunst aus Ost- und Südosteuropa.

Die Art Collection Telekom wurde 2010 ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf zeitgenössischer Kunst aus Ost- und Südosteuropa. Damit möchte die Art Collection Telekom auf die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs eingehen und durch die bildende Kunst ein breiteres Verständnis der kulturellen Vielfalt Europas fördern. Ziel ist es, ein konzentriertes kunsthistorisches Spektrum der Gegenwartskunst dieses Kulturraumes abzubilden.

Die Sammlung präsentiert die mediale Bandbreite zeitgenössischer Kunst von der Zeichnung bis zur digitalen Installation. Dabei konzentriert sich die Art Collection Telekom vor allem auf jüngere Künstlerinnen und Künstler, um deren Werk über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren und zu sammeln. Grundvoraussetzungen für die Auswahl der Werke sind ein hohes formales, inhaltliches und ästhetisches Niveau und ein offen angelegter Bedeutungshorizont, der verspricht, sich im Laufe der Jahre inhaltlich weiter zu entfalten.

Beim Auf- und Ausbau der Sammlung wird Wert auf ein hohes Potenzial für Geschichten und Erzählungen gelegt. So bilden die Werke eine ideale Basis für Gespräche und Gedankenaustausch und reflektieren das Selbstverständnis der Telekom: „ERLEBEN, WAS VERBINDET“. Zeitgenössische Kunst bietet die Chance, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein Abenteuer, das die Offenheit und Unbefangenheit voraussetzt, dem eigenen Nachdenken zu vertrauen. Die Art Collection Telekom möchte dazu ermuntern.

Der Aufbau der Art Collection Telekom wird von einem Kunstkuratorium mit Mitgliedern der Deutschen Telekom AG begleitet und von einem internen Beirat, Antje Hundhausen, Raimund Schmolze und Margret Fischer, koordiniert. Die kuratorische Beratung erfolgt durch Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher.

Zeitgenössische Kunst sollte gesehen, erfahren, erlebt und diskutiert werden. Der Art Collection Telekom ist es daher sehr wichtig, Teile der Sammlung immer wieder in anderen Zusammenhängen der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit 2014 werden mit institutionellen und privaten Partner regelmässig Ausstellungen organisiert.

TEMPORARY STRUCTURES 4

PLATO Ostrava, Tschechische Republik, -

Temporary Structures 4 findet im PLATO statt einem ehemaligen Bauhaus Markt in Ostrava in der Tschechischen Republik. Die riesigen Hallen bilden den Kern für ein zukünftiges Kulturzentrum, das im gegenüberliegenden historischen Schlachthaus sein zu Hause finden wird. Eine ganz spezielle Arbeit aus der Art Collection Telekom, das 'MUDAM Studio des Slowenischen Künstlers Tobias Putrih, is das zentrale Werk in der vierten Version der Temporary Structures, die in der spannenden Halle die Infrastruktur und die Stimmung des zukünftigen Kulturzentrums materialisieren. Parallel zu dem sich immer wieder verändernden Werk von Tobias Putrih, welches von den Besuchern umgebaut und neu konstruiert werden kann, wird eine Auswahl von Videoarbeiten aus der Art Collection Telekom präsentiert: Pavel Braila, Šejla Kamerić, Ali Kazma, Sükran Moral, Ciprian Muresan, Vlad Nanca, Roman Ondák and Agnieszka Polska.

I AM THE MOUTH

Museum für zeitgenössische Kunst, MSU Zagreb, -

Als eines der führenden Museen für zeitgenössische Kunst in der Region gibt das MSU in Zagreb mit der Ausstellung 'I Am The Mouth einen Einblick in die Art Collection Telekom. Mit Werken von annähernd 50 Künstlerinnen und Künstlern vermittelt die Ausstellung die Breite und Vielfalt künstlerischer Intentionen, Hoffnungen und ästhetischer Konzepte, die diesen Kulturraum auszeichnet. Die gemeinsame Geschichte, bis Ende der 1980er Jahre Teil einer umfassenden kommunistischen Gesellschaftsutopie gewesen zu sein, hat sich aufgefächert in unterschiedliche Wege, Ansätze und Modelle, um demokratische Strukturen zu schaffen und aufrecht zu erhalten. Die Künstlerinnen und Künstler vertreten bei diesem gesellschaftlichen Aufbruch die Stimme einer weltoffenen und neugierigen Generation. Im Gegensatz zu den lauten und vermehrt populistischen Stimmen in Politik und Alltag stehen die Kunstwerke für einen reflektierten und abwägenden Umgang mit unserer komplexen und oft auch widersprüchlichen Wirklichkeit. Sie vermitteln die Sensibilität, Achtsamkeit und auch Behutsamkeit, die eine offene, demokratische Gesellschaft als emotionale und intellektuelle Basis benötigen, um die Zukunft gestalten zu können.

'I Am The Mouth' wurde kuratiert von Nathalie Hoyos, Radmila Iva Jankovic und Rainald Schumacher.

Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung: Nevin Aladağ, Anatoly Belov, Geta Brătescu, Yane Calovski, Levan Chelidze, Braco Dimitrijević, Aleksandra Domanović, Petra Feriancova, Ksenia Gnylytska, Ion Grigorescu, Aneta Grzeszykowska, Nilbar Güreş, Igor Grubić, Petrit Halilaj, Hristina Ivanoska, Pravdoliub Ivanov, Nikita Kadan, Mi Kafchin, Alevtina Kakhidze, Šejla Kamerić, Lesia Khomenko, Luka Kedžo, Genti Korini, Eva Kot’átková, Zofia Kulik, Volodymyr Kuznetsov, Nino Kvrivishvili, Piotr Łakomy, Little Warsaw, Vlado Martek, Ciprian Mureşan, Şükran Moral, Lada Nakonechna, Vlad Nancă, Paul Neagu, Paulina Ołowska, Roman Ondák, Dan Perjovschi, Agnieszka Polska, Cristian Răduţă, Stepan Ryabchenko, Slavs and Tatars, Nedko Solakov, Mladen Stilinović, Marko Tadić, Iza Tarasewicz, Nil Yalter

Neue Projekte:
Hrvoslava Brkušić, Vlatka Horvat, EQUALS Collective (initiated and led by Andreja Kulunčić)

Künstlerräume – Aneta Grzeszykowksa, Igor Grubić

Museum Weserburg, Bremen, -

Zum fünften Mal präsentiert das Museum Weserburg in Bremen die Ausstellungsreihe 'Künstlerräume'. Jeweils eine einzelne Werkgruppe oder Werkserie eines Künstler oder einer Künstlerin werden präsentiert – jeweils ein Raum je Werkgruppe. Dabei stammen die Leihgaben meisten aus privaten Sammlungen. Mit Teilen der '366 Liberation Rituals' von Igor Grubić und Auszügen aus der Serie 'Negativ Book' von Aneta Grzeszykowska ist auch die Art Collection Telekom als erste Firmensammlung in den illustren Kreis dieser engagierten Sammler aufgenommen worden.

Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung: Katja Aufleger, Abraham David Christian, Danny Devos, Henrik Eiben, Ulrich Erben, Igor Grubić, Aneta Grzeszykowska, Wolfgang Hainke, Karin Kneffel, Marlena Kudlicka, Susan Philipsz, Sibylle Springer, Philip Taaffe, Wolfgang Tillmans, Haegue Yang, Rachel Whiteread.

PÓŁPRAWDA | HALF–TRUTH

National Museum für Skulptur – Krolikarnia Palast, Warschau, -

'PÓŁPRAWDA | HALF–TRUTH' zeigt über 40 Werke von 27 Künstlerinnen und Künstlern. Der Titel ist der gleichnamigen Arbeit des bulgarischen Künstlers Pravdoliub Ivanov entliehen. Ein Banner über dem Eingang der Królikarnia zeigt eine Hälfte des Wortes PÓŁPRAWDA in horizontal abgeschnittenen Buchstaben. Die zweite Hälfte des Werks ist im Inneren des Palastes zu finden. Das formale Spiel mit dem Wort ‚Halbwahrheit’ weist auf das verbindende Thema der Ausstellung: eine Reflexion über die klassische Kategorie des Wahren in der zeitgenössischen Kunst.

Die Künstler und Künstlerinnen in der Ausstellung stammen aus Ländern, die für Jahrzehnte unter dem Einfluss kommunistischer Ideologien standen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in Gesellschaften leben, die in den letzten fast drei Jahrzehnten einen radikalen Wandel erlebten, sich in ihrer Identität neu definieren und gesellschaftliche Regeln und Werte des Zusammenlebens neu definieren. Die zeitgenössische Kunst begleitet, kommentiert und reflektiert diesen Prozess des Umbruchs.

Gleichzeitig wird die westlich orientierte Kunstgeschichte umgeschrieben und in einer globalen Differenzierung um viele Kapitel erweitert, die unterschiedlich kulturelle Entwicklungen und Schwerpunkte hervorheben. Die Art Collection Telekom möchte aktiv zu dieser veränderten Sicht auf die komplexer werdende Wirklichkeit beitragen.

Kuratiert von Nathalie Hoyos, Rainald Schumacher und Ewa Kozik, National Museum für Skultpur.

Mit Werken von: Nevin Aladağ, Anatoly Belov, Geta Brǎtescu, Braco Dimitrijević, Stanisław Dróżdż, Petra Feriancová, Vladimír Houdek, Hristina Ivanoska, Pravdoliub Ivanov, Mi Kafchin, Šejla Kamerić, Genti Korini, Eva Koťátková, Katarzyna Krakowiak, Zofia Kulik, Nino Kvrivishvili, Piotr Łakomy, Vlad Nancă, Paul Neagu, Ioana Nemes, Paulina Ołowska, Roman Ondák, Cristian Răduţă, Stepan Ryabchenko, Slavs and Tatars, Iza Tarasewicz, Little Warsaw

PREVIEW –Eva Kot'átková und Maria Kulikovska

National Museum für Skulptur – Krolikarnia Palast, Warschau, -

Die Art Collection Telekom präsentiert im Xawery Dunikowski National Museum für Skulptur im Krolikarnia Palast ein Werk der tschechischen Künstlerin Eva Kot'átková und einen aktuellen Neuankauf eines Werks der ukrainischen Künstlerin Maria Kulikovska.
Die Ausstellung ist eine Vorschau für eine große Übersichtsaustellung der Art Collection Telekom in allen Räumen des Palastes, die im September und Oktober 2017 stattfindet. 'PREVIEW' –Eva Kot'átková and Maria Kulikovska ist Teil des Warsaw Gallery Weekends und wurde mit Unterstützung von T-Mobile Polen organisiert.

Kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher in Zusammenarbeit mit dem National Museum für Skulptur.

Shape of Time – Future of Nostalgia

MNAC – National Museum für zeitgenössische Kunst, Bukarest, -

Shape of Time – Future of Nostalgia betont die große erzählerische Qualität der Kunst Osteuropas. Sie vermittelt Erzählungen, die von der Verarbeitung der Vergangenheit bis zum Ausblick in die Zukunst reichen und sich der Frage stellen, wie Geschichte konstruiert und verändert wird. Wer bestimmt das Narrativ? Der Ausstellungstitel bezieht sich auch auf die russische Autorin Svetlana Boym. In ihrem Buch "The Future of Nostalgia" stellt sie fest, dass Nostalgie ein Symptom unserer Zeit ist. Das klingt rückwärtsgewandt, aber "die von den Bedürfnissen der Gegenwart geprägten Fantasien über die Vergangenheit, haben einen direkten Einfluss auf die Zukunft".

Während der Laufzeit der Ausstellung findet ein öffentliches Rahmenprogramm mit Vorträgen von Kuratoren und Künstlern sowie Musikperformances statt. 

Kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher in Zusammenarbeit mit dem MNAC.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Mihuț Bosçu-Kafchin, Yane Calovski, Stanisław Dróżdż, Ksenia Gnilitska, Igor Grubić, Aneta Grzeszykowska, Nilbar Güres, Petrit Halilaj, Vladimir Houdek, Pravdoliub Ivanov, Ali Kazma, Šejla Kamerić, Lesia Khomenko, Genti Korini, Eva Kotátková, Zofia Kulik, Vlado Martek, Radenko Milak, Sükran Moral, Ciprian Mureşan, Vlad Nancă, Ioana Nemes, Paulina Ołowska, Roman Ondák, Dan Perjovschi, Agnieszka Polska, Tobias Putrih, Nedko Solakov, Mladen Stilinović.

Fragile Sense of Hope

me Collectors Room – Berlin, -

Erstmalig präsentierte die Deutsche Telekom im Herbst 2014 unter dem Titel 'Fragile Sense of Hope' Teile ihrer Sammlung, der Art Collection Telekom, im me Collectors Room in Berlin.

'Fragile Sense of Hope' vermittelt das ästhetische und intellektuelle Abenteuer der Entstehung einer jungen Sammlung. Die Ausstellung gibt Einblicke in die erzählerische Kraft einer Kunstszene, die nach wie vor weitgehend unbekannt ist. Sie bietet Überraschungen und Entdeckungen auf einem hohen künstlerischen Niveau, das häufig von einer anderen, der osteuropäischen kunstgeschichtlichen Entwicklung bestimmt wird. Die Ausstellung erweitert damit den Horizont unserer Wahrnehmung und regt zum Nachdenken an auch über die Zerbrechlichkeit vieler privater und öffentlicher Hoffnungen in Europa.
Kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher in Zusammenarbeit mit dem me Collectors Room/Stiftung Olbricht.

Die Ausstellung zeigt Werke von: Mihuț Boșcu Kafchin, Danica Dakić, Stanisław Dróżdż, Petra Feriancová, Igor Grubić, Aneta Grzeszykowska, Nilbar Güreş, Petrit Halilaj, Vladimír Houdek, Šejla Kamerić, Ali Kazma, Genti Korini, Eva Kotátková, Zofia Kulik, Şükran Moral, Ciprian Mureșan, Vlad Nancă, Paul Neagu, Paulina Ołowska, Roman Ondák, Dan Perjovschi, Agnieszka Polska, Nedko Solakov, Mladen Stilinović und Nil Yalter.

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