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Zofia Kulik

* 1947 in Wrocław, Polen, lebt in Łomianki-Dąbrowa, Polen

Zofia Kulik zählt zu den wichtigen, ja legendären künstlerischen Persönlichkeiten der polnischen Kunstszene. Zwischen 1971 und 1987 arbeitete Zofia Kulik eng mit Przemysław Kwiek unter dem Namen KwieKulik zusammen. Ihre Arbeit aus den 1970er- und 1980er-Jahren bildete eine Brücke über den Eisernen Vorhang hinweg zur internationalen Avantgarde. Sie waren an Oskar Hansen's Begriff der 'Offenen Form' orientiert und mehr am künstlerischen Prozess als an einem Endprodukt interessiert. Zugleich wurde ein Archiv zur polnischen Kunst dieser Jahre aufgebaut, das eine der wichtigen Quellen für die aktuelle kunsthistorische Recherche geworden ist. Ihre Werke werden international in wichtigen Ausstellungen und Museen präsentiert.

The Splendour of Myself IV

'The Splendour of Myself IV' ist ein exemplarisches Werk für die Arbeitsweise der Künstlerin. Erst nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Przemysław Kwiek begann die Künstlerin, gleichsam um die eigene Identität zu sichern, an Selbstporträts zu arbeiten. Für viele dieser Arbeiten, die aus Hunderten Fotos aufgebaut sind, nutzt sie ihre Archive of Gestures, etwa 700 Aufnahmen verschiedener Körperposen, die sie zwischen 1987 und 1991 von einem männlichen Modell anfertigte.

Instead of Sculpture: Lady Halina and Cones

'Instead of Sculpture: Lady Halina and Cones', 1968/1971, ist die Abschlussarbeit von Zofia Kulik an der Akademie der bildenden Künste in Warschau in der Zeit von 1968 bis 1971. Zu dieser Zeit war das ein rebellischer Akt gegen die vorherrschende akademische Unterrichtsform. Als Studentin bricht sie mit der Tradition und konfrontiert das System mit einem erweiterten Skulpturenbegriff.

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