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03 März 2015

Petrit Halilaj in der Bundeskunsthalle in Bonn

Von 6. März bis 18. Oktober 2015 ist in der Bundeskunsthalle in Bonn die Einzelausstellung Petrit Halilaj, She, fully turning around, became terrestrial zu sehen.

Petrit Halilaj begibt sich in seinem Werk auf eine biografische und geschichtliche Spurensuche: Bilder der persönlichen Erinnerung werden zitiert und als Quelle für spätere Arbeiten genutzt, indem sie in die heutige Zeit und Realität und damit in einen neuen Kontext übersetzt werden. Halilaj betreibt eine Spurensicherung, die stellvertretend ist. In vielen seiner Installationen arbeitet er seine durch den Kosovokrieg (1998/99) geprägte Biografie auf und macht diese zu einem universellen Beispiel für die Suche nach Identität, das Wachhalten von Erinnerung und für die Beschäftigung mit dem Begriff Heimat.
Halilaj verwendet in seinen Arbeiten meist einfache Materialien wie Erde, Stroh, Holz, Beton, Steine oder die Trümmer seines zerstörten Elternhauses. Zudem aber auch aufgespürtes Archivmaterial, zum Beispiel aus dem zerstörten Naturhistorischen Museum in Pristina, Kosovo, um diese permanente Auseinandersetzung sichtbar zu machen.

Eine Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, mit dem Kölnischen Kunstverein, Köln, der vom 17. April bis zum 7. Juni 2015 ebenfalls eine Ausstellung von Petrit Halilaj präsentieren wird.

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